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"Trauen wir uns"

Bildquelle: DKG/Heckmann

"Trauen wir uns"

Interview mit dem scheidenden DKG-Präsidenten Thomas Reumann

Sie haben angekündigt, für die nächste Amtszeit nicht mehr als DKG-Präsident zur Verfügung zu stehen. Warum?

Ich bin ja Landrat des Landkreises Reutlingen. Ich habe bestimmte Vorstellungen, wie ich die Tätigkeit als DKG-Präsident ausfülle und muss nun feststellen, dass es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, weil ich nicht nur in Berlin präsent sein will sondern auch in den Ländern. Mir war es von Anfang an wichtig, den Bogen zu schlagen zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, den Landeskrankenhausgesellschaften, den Spitzenverbänden und den Krankenhäusern vor Ort mit Ihren Mitarbeitern und Patienten. Meinem eigenen Anspruch könnte ich nur gerecht werden, wenn ich noch mehr Zeit investiere. Ich muss mir eingestehen: Es geht nicht.

In unserem Interview zu Beginn Ihrer Amtsperiode sagten Sie, Sie hofften, dass am Ende alle Akteure des Gesundheitswesens ein gemeinsames Grundverständnis entwickelt haben und sektorenübergreifend denken. Sie wünschten sich, auf eine Krankenhausreform zurückzublicken, die „finanziell und strukturell zukunftsfähige Antworten gibt“. Haben sich Ihre Hoffnungen erfüllt?

Schlussendlich muss man feststellen: Es gibt noch einige Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir müssen Bewusstsein schaffen, ein Grundverständnis dafür, dass wir für die Zukunft eine sektorenübergreifende Versorgung, ein gemeinsames Miteinander für eine gute Gesundheitsversorgung brauchen.

Aber wir müssen auch anerkennen, dass die Krankenhausreform, das Krankenhausstrukturgesetz, wichtige Weichenstellungen zu einer besseren Betriebskostenfinanzierung der Krankenhäuser auf den Weg gebracht hat. Der Gesetzgeber hat nach vielen Jahren des Streichens und des Weglassens einige wichtige Weichen gestellt und viel Positives in dieser Hinsicht bewirkt. Versorgungszuschlag, Pflegezuschlag, G-BA-Mehrkostenzuschlag: All das kann ja wirklich zur Entlastung der Krankenhäuser beitragen. Die Frage ist aber auch: Kommt das auch bei den Krankenhäusern an? Die Umsetzung ist doch entscheidend. Und da müssen einige Dinge nachjustiert werden, müssen sich weiterentwickeln. Wir stellen jetzt fest: Bei manchen Formulierungen im Gesetz sind Nachbesserungen notwendig. So kann die Tarifausgleichsrate, so wie sie jetzt im Moment konstruiert ist, nicht die Wirkung entfalten, die eigentlich angedacht war. Der Plan war doch, dass die Mitarbeiter wirklich fair bezahlt werden können und die KH in die Lage versetzt werden, die Tarifsteigerungen zu refinanzieren, und damit meinen wir alle Komponenten der Tarifsteigerungen.

Welche Erwartungen haben Sie an eine kommende Regierung?

Wir leben in einer Zeit, in der viel darüber geredet wird: was hält unsere Gesellschaft eigentlich zusammen? Das hat für mich viel mit Gesundheitsversorgung zu tun. Gesundheit ist eben kein Gut wie jedes andere. Deshalb sollten wir dafür werben, dass Krankenhäuser als wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur erkannt und anerkannt werden. Dieses Verständnis hat große Auswirkungen darauf, wie die Dinge angegangen werden. Krankenhäuser sind keine Gesundheitsfabriken, sondern ein wichtiger Teil dieser Daseinsvorsorge. Deshalb müssen wir in den Städten wie auch im ländlichen Raum die medizinische Versorgung in hoher Qualität sicherstellen.

Daraus leiten sich fünf zentrale Themenfelder ab, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht und womit sich eine neue Bundesregierung auseinandersetzen muss. Dies sind Personalsicherung, Bürokratieabbau, Notfallversorgung, Investitionskosten und Digitalisierung sowie der Abbau der Schnittstellenprobleme zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, Rehabilitation und Pflege im Sinne einer Patientenversorgung aus einem Guss.

Die größte Herausforderung für die Kliniken ist die Personalsicherung. Deshalb nutze ich auch die Gespräche um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kliniken ein dickes „Danke schön“ zu sagen, denn sie tun alles, geben ihre Kraft tagtäglich mit großem Engagement zum Wohle der Patienten. Sie haben einen Anspruch nicht nur auf unsere Wertschätzung, sondern auch auf eine faire Bezahlung.

Deshalb sind die aktuellen Tarifsteigerungen von 4 % auch angemessen. Aber dann muss wie schon erwähnt auch die Refinanzierung gesichert sein. Die Frage ist nun: Wird es eine volle Refinanzierung der Tarifsteigerungen geben, greift die Tarifausgleichsrate? Wir stellen fest: Nein! Wir haben unsere Forderungen auf den Tisch gelegt: Die Tarifsteigerungen müssen voll refinanziert werden.

Eine andere wichtige Frage ist: Wie können wir gute Rahmenbedingungen, gute Arbeitsbedingungen schaffen?  Dazu müssen wir die notwendigen Investitionsmittel bekommen, sodass wir beispielsweise Digitalisierung ermöglichen und finanzieren können.

Was nicht hilft sind starre Personalanhaltszahlen, feste Personalquoten. Wir stellen doch schon jetzt fest, dass wir 10 000 Mitarbeiter in der Pflege nicht einstellen können, weil wir die Menschen nicht finden! Es muss eine andere Antwort gegeben werden. Was wir brauchen, ist ein gesunder Personalmix, intelligente flexible Systeme. Sonst werden wir den notwendigen Mix und eine wichtige Interprofessionalität nicht hinkriegen. Wir haben es ja bereits erlebt in der Neonatologie. Dort haben wir Personalanhaltszahlen zugestimmt, aber gleichzeitig deutlich auf Probleme der Personalsicherung durch Fachkräftemangel hingewiesen, dass es keinesfalls sicher ist, dass wir das schaffen. Nun stellen wir fest: Von 250 Zentren der Neonatologie können 170 die Auflagen nicht erfüllen. Es gibt einfach nicht ausreichend Fachkräfte, um die geforderten Quoten zu erreichen. Als Folge drohen nun Haftungsszenarien, fehlende Vergütung, Abteilungsschließungen und Versorgungslücken.

Was muss den getan werden, um mehr Pflegepersonal für die Kliniken zu gewinnen?

Um dem Problem des Fachkräftemangels zu begegnen, müssen wir uns vor allem auch dem Nachwuchs zuwenden. Wir müssen junge Menschen begeistern, müssen junge kluge Köpfe für die Pflege gewinnen. Wir müssen ihnen attraktive Arbeitsplätze bieten, fair bezahlt, nicht überfrachtet mit Bürokratie. Und wir müssen alle gemeinsam aufhören, den Beruf der Pflegenden schlecht zu reden.

Sie haben oft Ihre Wertschätzung gegenüber Pflegekräften betont. Wir könnte diese gestärkt werden?

Die Menschen, die in den Kliniken arbeiten, verdienen unsere höchste Wertschätzung. Mit viel Engagement für die Patienten machen Sie tagtäglich das Beste aus schwierigen Situationen. Zur Aufwertung des Pflegeberufs gehört dann auch, mehr Verantwortung zuzulassen. Mit ihrer hohen Qualifikation können sie mehr, als sie derzeit machen.

Wenn ich mit Pflegenden in unseren Kliniken spreche, steht oftmals an erster Stelle der Wunsch nach mehr Wertschätzung. Auch Wünsche nach verbesserten Abläufen, mehr Verantwortung, nach weniger Bürokratie spielen eine große Rolle. Die Pflegenden wählen diesen Beruf, weil sie sich um Menschen kümmern wollen, nicht um Formulare. Es ist nicht unsere Aufgabe, uns mit uns selbst zu beschäftigen, wir müssen für die Patienten da sein. Täglich rund drei Stunden ihrer wertvollen Zeit verschwenden Pflegekräfte mit Dokumentation. Drei Stunden, in denen Sie nicht für die Patienten arbeiten können. Wir müssen dringend eine Entlastung von der Bürokratie  in den Krankenhäusern erreichen – dies ist eine weitere zentrale Forderung an die Politik.

Wie schätzen Sie die Arbeit der Selbstverwaltung, des G-BA ein?

Ich bin bekennender Fan der Selbstverwaltung auf Kommunaler Ebene ebenso wie im Gesundheitsbereich. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist eine wichtige, tragende Säule des Gesundheitswesens. Wir müssen aber eine übergeordnete Diskussion führen, bei der es im Kern darum geht, endlich zu verstehen, dass Gesundheitsversorgung ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge ist.

Vor diesem Hintergrund muss die Bundespolitik selbstkritisch prüfen, was sie alles in die Verantwortung des G-BA gibt. Wenn es um grundlegende Veränderungen der Versorgungsstrukturen im Sinne von Daseinsvorsorge geht, ist der G-BA die falsche Adresse.

Dies ist entweder, wenn die Krankenhausplanung betroffen ist, Sache der Länder, die sich an den regionalen und lokalen Besonderheiten und dem Versorgungsbedarf vor Ort orientieren muss, oder Sache der Bundestagsabgeordneten. Die demokratisch legitimierte Politik muss Antworten geben auf dringende Fragen der nahen Zukunft, etwa darauf, wie wir mit dem demografischen Wandel und seinen gravierenden Auswirkungen auf das Gesundheitswesen umgehen werden und welche grundsätzlichen Entscheidungen hinsichtlich der medizinischen Versorgung als unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur zu treffen sind. Die Politik muss sagen, wo welche Versorgungsstrukturen entstehen, sonst werden die Beteiligten und Betroffen dies schwer annehmen.

Auch die Frage der Besetzung sehe ich kritisch – der Schiedsstellen, nicht des Gremiums selbst. Da muss sich etwas ändern.

Wie kann das Problem der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser gelöst werden?

Die Sicherung der Investitionsfinanzierung wird das große Thema der nächsten Legislaturperiode für die Krankenhäuser. Die Länder schaffen das nicht, sie wollen oder können es nicht. Es geht um staatliche Daseinsvorsorge, also muss der Bund die Investitionsfinanzierung mittragen. Unstrittig haben wir einen enormen Investitionsbedarf – auch im Hinblick auf die Digitalisierung der Kliniken. Das alles ist dringend notwendig, um Patientensicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit in den Häusern zu erhalten und zu verbessern. Ich denke deshalb an eine Mischfinanzierung von Bund und Ländern. Die gab es schon bei anderen Infrastrukturinvestitionen, etwa für den Schienenverkehr. Hier sollten ab 2019 nur noch die Länder zuständig sein. Man hat festgestellt, dass der Investitionsstau und der Sanierungsbedarf so groß sind, dass die Länder allein das nicht schaffen können. Also hat man das Grundgesetz geändert und eine Mischfinanzierung ermöglicht. Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg.

Das gilt auch für das Thema Digitalisierung. Sie verändert unsere Gesellschaft. Die Patienten erwarten zurecht reibungslose Versorgungsläufe ohne Medienbrüche zwischen ambulanten und stationären Bereichen. Diese werden als Anachronismus empfunden. Hier ist die Digitalisierung unverzichtbar. Um das umsetzen zu können, brauchen wir dringend einen Digitalisierungszuschlag für die kommenden fünf Jahre.

Und die Ambulante Notfallversorgung?

Auch die Organisation der Ambulanten Notfallversorgung wird ein zentrales Thema der nahen Zukunft sein. An Vorschlägen mangelt es ja nicht. Die Leistungserbringung durch die Kliniken muss endlich auf eine institutionell und finanziell gesicherte Grundlage gestellt werden. Dazu gehört eine Vergütungsordnung, die den Kostenhintergrund der Krankenhäuser sachgerecht berücksichtigt. Wir brauchen eine Direktabrechnung mit den Krankenkassen und die Aufhebung der Deckelung über das KV-System. Dieses Thema könnte übrigens Vorreiter sein in der sektorenübergreifenden Versorgung. Wir verschließen uns nicht gegenüber Kooperationen, eine reine Alibifunktion für eine KV-Regie in der ambulanten Notfallversorgung werden die Krankenhäuser aber nicht akzeptieren können.

Ein Ziel des KHSG sind Strukturveränderungen im Sinne einer Bündelung medizinischer Leistungen inklusive Standortschließungen. Was bedeutet dies für die Kliniken, für die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen?

Es geht nicht darum, um jeden Preis den Status Quo zu erhalten, um jede Klinik, um jedes Krankenhausbett zu kämpfen. Nochmal: Es geht um das Grundverständnis der Gesundheitsversorgung und der Rolle der Krankenhäuser als Teil der sozialen Infrastruktur und der Daseinsvorsorge. Und dies gilt für die Versorgung in städtischen Gebieten, aber eben auch im ländlichen Raum. Bei allen Tendenzen hin zu zentralisierten, spezialisierten Einheiten, brauchen wir weiterhin die wohnort- und familiennahe Versorgung. Die Krankenhauslandschaft hat sich bereits in der Vergangenheit gewandelt: Häuser wurden geschlossen, die Kliniken haben Verbünde geschlossen. Die Veränderungen werden weitergehen. Immer mehr Operationen sind heute ambulant möglich, auf der anderen Seite wird der stationäre Bereich im Zusammenhang mit der zunehmenden Zahl älterer Patienten wichtiger.

Wir müssen vom Patienten her denken. Schon heute sind 50 % der Patienten über 60 Jahre alt. Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt. Wir werden zunehmende Versorgungsbedarfe haben, die völlig neue Anforderungen an die Gesundheitsversorgung stellen wird. Dabei  muss die Region betrachtet werden. Wie viele ambulante Ärzte gibt es jeweils in der Region, wie sind die nicht ärztlichen Heilberufe vertreten? Versorgungsnetzwerke sind gefragt. Es gilt, die Balance zu finden zwischen einer weitergehenden Spezialisierung und einer Hochleistungsmedizin in einigen Zentren und der Grundversorgung in ländlichen Regionen.

Krankenhäuser werden sich verändern. Sie werden sich künftig in Gesundheitszentren verwandeln mit viel mehr ambulanten Behandlungen. Kliniken werden unverändert eine zentrale, wichtige Rolle gerade auch im ländlichen Raum spielen müssen.

Sie sind ein sehr leidenschaftlicher Interessenvertreter der Kliniken. Werden Sie der Gesundheitspolitik erhalten bleiben?

Als Landrat beschäftigt mich ganz intensiv die Frage, wie zukunftsfähige Strukturen im Bereich der Daseinsvorsorge gestaltet werden können, im städtischen wie im ländlichen Raum. Es ist wichtig, dass Arbeitgeber und junge Familien sich entschließen, im ländlichen Raum zu bleiben. Für sie ist nicht nur Versorgung vor Ort mit Kitas, Schulen und Breitbandversorgung wichtig, sondern auch die wohnortnahe Gesundheitsversorgung.

Wir haben deshalb in Reutlingen die erste Kommunale Gesundheitskonferenz in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. Das Ziel war, Schwachstellen in der Versorgungsstruktur zu finden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wir haben beispielsweise die niedergelassenen Ärzte im Landkreis befragt nach ihrem Alter, dem Zeitpunkt ihres Rückzugs aus der Praxis und einer geplanten Nachfolge. Und wir haben junge Ärzte befragt, was sie daran hindert, sich bei uns oder in anderen ländlichen Regionen niederzulassen. Wenn nicht mehr jede Praxis besetzt werden kann, wie kann eine bestmögliche wohnortnahe medizinische Versorgung geschaffen werden? Sehr bald war klar, das geht nur über Vernetzung. Nach der Analyse der Stärken und Schwächen der Versorgung vor Ort haben wir konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet und umgesetzt. So ist beispielsweise im ländlichen Raum ein bundesweites Modell eines Gesundheitszentrums nach kanadischem Vorbild entstanden: Patientenorientierte Zentren mit Vernetzung aller Gesundheitsberufe, ambulant und stationär.

Ich werbe auch weiterhin leidenschaftlich für das Thema. Aber eines ist ganz klar: es kann nicht nur um Wirtschaftlichkeit gehen. Es kann nicht alles bleiben, wie es ist, sicher nicht jede Klinik erhalten werden. Aber Kürzen und Schließen um jeden Preis ist keine Lösung.

Ich bleibe dabei: Die Gesundheitsversorgung ist ein unverzichtbares Element der Daseinsvorsorge. Krankenhäuser sind damit auch ein Baustein für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Das Thema Gesundheitsversorgung ist meine Leidenschaft und wird es bleiben. Um es mit Franz Beckenbauer zu sagen: „Schaun mer mal“ wo wir uns in diesem Bereich wiedersehen.

Sie würzen Ihre Reden gern mit Zitaten großer Fußball-Philosophen. Auch Ringelnatz und Brecht schütteln Sie aus dem Ärmel. Mit welchem Zitat würden Sie Ihre Amtszeit beschließen?

Ich möchte ein sehr schönes Zitat von Karl Valentin ein wenig abwandeln: Der Münchener Humorist sagte: „Mögen hätten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut!". Ich sage: Trauen wir uns! Denn der Dreiklang der DKG mit den Landeskrankenhausgesellschaften und den Krankenhäusern vor Ort funktioniert: Da haben wir uns getraut - und einiges auf diesem Wege erreicht. Das funktionierte nicht nur auf der Kundgebung zum KHSG 2015 vor dem Brandenburger Tor, sondern macht insgesamt die Stärke der DKG aus. Wir haben dort ein hochkompetentes Team, das mit höchster fachlicher Kompetenz einen super Job machen. Sie alle, auch die Fachleute in den Landeskrankenhausgesellschaften und die engagierten Mitarbeiter in den Häusern, verdienen großen Respekt.

Das Interview führten Annette Affhüppe und Katrin Rüter de Escobar